Text: Esther
SingDing, Runde zwei – ein Abend, der bleibt
Und da war es: Am Montagabend ist unser SingDing in die zweite Runde gegangen. Für mich persönlich war es tatsächlich das erste Mal – und für viele andere Interessentinnen auch. Entsprechend groß war meine Neugierde, was mich erwarten würde. Heute kann ich sagen: Das SingDing überzeugt.
Das Raumkonzept scheint inzwischen seine Routine gefunden zu haben. Die Diskokugel versprüht ihren ganz eigenen Charme, die Stühle sind auf den Beamer ausgerichtet, Max sitzt strahlend am Klavier, an der Minibar wird fleißig gewuselt und nach und nach trudeln neue Gesichter ein, die sehen wollen, was sich hinter dem SingDing vom Kiezchor Schöneberg verbirgt.
Einige kommen mit pinken Accessoires, andere in Grün, wieder andere einfach so, wie der Tag sie entlassen hat – aber eins haben wir alle gemeinsam: Lust auf einen schönen Abend und die Motivation, unsere Stimmbänder zum Beben zu bringen.
Zur Begrüßung gab es „I’ll be waiting“ als Einstiegsständchen. Die darauffolgende Einsingübung hat allen Besucher*innen die Möglichkeit gegeben, herauszufinden, welche Tonlage sich eigentlich angenehm anfühlt – und ganz nebenbei hat sie für ein bisschen Bewegung im Raum gesorgt.
Mit reichlich Verstärkung in den Stimmgruppen haben wir anschließend „Can’t stop the feeling“ in den verschiedensten Varianten gesungen und uns mehr und mehr in den gemeinsamen Klang hineingefunden. Besonders schön waren für mich die Pausen, in denen Zeit zum Quatschen blieb. Ich habe dabei sogar meine französische Namenspartnerin kennengelernt.
Für mich ist das SingDing ein Format, das die Probe zu etwas Besonderem macht: eine Mischung aus gewöhnlicher Chorprobe, kleinen Konzerthäppchen und einem Kennenlernabend im Kiez. Kurz gesagt: ein Abend, an dem Musik, Menschen und Atmosphäre perfekt zusammenfinden.
